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ALINE

Kultur Zermatt

Charles Ferdinand Ramuz erzählt mit seinem Roman-Erstling die einfache ländliche Geschichte von Aline, die mit ihrem arglosen Gemüt und ihrem spröden Charme berührt. Kaum siebzehn, lernt sie mit Julien, dem Bürgermeistersohn, heimlich die Liebe kennen. Und als er ihr überdrüssig ist, ringt Aline naiv und ahnungslos um den nichtsnutzigen, aber reichen Julien. Doch als sie sich schwanger fühlt, wird ihr Werben zu einem Ringen auf Leben und Tod.
Die drei Künstler verbinden in ihrer bearbeiteten Fassung Tanz, Film und Literatur und setzen Ramuz Erzählung in einen modernen Kontext. In einfachen szenischen Bildern, mit Tanz, Bewegung (Judith Bärenfaller) und Sprache (Regula Imboden) treffen Brauchtum und Moderne aufeinander, erschaffen ein neues Universum und werfen Fragen auf: Wo finden sich Alines Arglosigkeit, ihre Neugier und ihre Verzweiflung heute im modernen Leben einer Frau? Wie treffen das Archaische und die Kraft der Natur auf den Menschen und wo lassen ihn Gesellschaft und

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