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Der Vogelhändler

Théâtre La Poste

Der Vogelhändler gehört zu dem halben Dutzend Operetten, die sich fest im Repertoire deutschsprachiger Bühnen behauptet haben. Carl Zeller ist ein Vertreter der „Goldenen Operettenära“ und bringt den völlig neuen Gestaltungsfaktor des volkstümlichen Liedes in die dramatische Konzeption ein. Gerade diese Besonderheit sollte ausschlaggebend für seine Popularität werden.

Einige Nummern gingen bald um die ganze Welt, unter anderem „Schenkt man sich Rosen in Tirol“, „Ich bin die Christel von der Post“, „Grüass enk Gott, alle miteinander“ oder „Wie mein Ahn‘l zwanzig Jahr“ (mit dem Kehrreim No amal, no amal sing nur sing, Nachtigall!), liessen den „Vogelhändler“ zum Inbegriff der Heimatoperette werden, voll von dem, was da Gemüt und herzhafter Humor genannt wird. Bei der Uraufführung am 10.1.1891 im Theater an der Wien spielte Alexander Girardi die Hauptrolle.

Zum Inhalt: Adam, Vogelhändler aus Tirol, kommt endlich wieder einmal in die Pfalz, wo seine Braut Christel zu Hause i

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