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Iolanta

Théâtre La Poste

Pjotr Ilijitsch Tschaikowskis einaktige Oper rund um die Prinzessin Iolanta kommt, es sei verraten, ohne Tote aus. Angedroht wird er schon, der Tod, und zwar demjenigen, der die Prinzessin darauf hinweist, dass sie blind ist.

Aber eben: Das Libretto, als dessen Verfasser Pjotr Tschaikowskis jüngerer Bruder Modest zeichnet, kennt viele Wendungen.

Da verliebt sich einer in eine, die schon vergeben ist und ein anderer liebt nicht diejenige, die er sollte. Da ist eine Tochter unglücklich, ohne zu wissen weshalb, und soll davor bewahrt werden, genau dies zu erfahren. Und da will einer ein fürsorglicher Vater sein, ohne zu merken, dass Eltern ihre Kinder nicht schonen, indem sie ihnen die Welt vorenthalten.

All das gerät durcheinander in der Geschichte, deren Verlauf sich am Werk „König René’s Tochter“ des dänischen Autors Henrik Hertz orientiert. Das Werk, das im ehrwürdigen sanktpetersburger Mariinski-Theater Ende des 19. Jahrhunderts uraufgeführt wurde, entführt: nach

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